erstes kommunales MVZ in Sachsen
Die Gemeinden Krauschwitz und Rietschen gründeten gemeinsam das erste kommunale MVZ im Freistaat Sachsen. Dostal & Partner begleitete das Projekt von Anfang an und übernimmt mit Gabriele Dostal die Geschäftsführung. Neben der hausärztlichen Versorgung wurden auch kinderärztliche und zahnärztliche Perspektiven mitgedacht und sollen mittelfristig weiterverfolgt werden.
In der Region Krauschwitz, Rietschen und Umgebung bestand die Herausforderung, die hausärztliche Versorgung im ländlichen Raum verlässlich zu sichern. Die Versorgungssituation war angespannt; Patienten waren auf stabile, erreichbare und dauerhaft verfügbare hausärztliche Strukturen angewiesen.
Für den Freistaat Sachsen hatte das Projekt besondere Bedeutung: Das MVZ Gesundheitszentrum Neiße-Weißer Schöps ist das erste MVZ in kommunaler Trägerschaft im Freistaat Sachsen.
Dostal & Partner begleitete das Projekt von Anfang an. Die Unterstützung umfasste die inhaltliche Vorbereitung, Studien und Analysen, Gespräche mit Beteiligten, Zulassungsfragen, Personalthemen und die praktische Umsetzung.
Gabriele Dostal ist Geschäftsführerin des MVZ Gesundheitszentrum Neiße-Weißer Schöps. Die Trägerschaft liegt bei den Gemeinden Krauschwitz und Rietschen zu jeweils 50 Prozent.
Ursprünglich wurden neben der hausärztlichen Versorgung auch kinderärztliche und zahnärztliche Versorgungsbausteine mitgedacht. Diese Perspektiven werden mittelfristig weiterverfolgt, sofern die Rahmenbedingungen und personellen Möglichkeiten dies zulassen.
Mit dem MVZ Gesundheitszentrum Neiße-Weißer Schöps GmbH wurde eine kommunal getragene Versorgungsstruktur aufgebaut. Das MVZ bietet hausärztliche Versorgung an den Standorten Krauschwitz und Rietschen und bündelt die medizinische Betreuung in einer organisatorisch geführten Struktur.
Nach intensiven Vorarbeiten entstand eine gemeinsame kommunale Lösung der Gemeinden Krauschwitz und Rietschen. Der Betrieb wurde 2025 aufgenommen und anschließend weiterentwickelt.
Das MVZ Neiße-Weißer Schöps steht für den Aufbau einer verlässlichen hausärztlichen Versorgung in einer ländlichen Region Sachsens. Derzeit arbeiten zwei Ärzte im MVZ. Zusätzlich liegen mehrere Bewerbungen vor; ein weiterer Arzt aus Kuba wartet auf die Anerkennung seines ärztlichen Abschlusses bzw. seiner Berufserlaubnis.
Das Projekt hat Pilotcharakter: Es zeigt, wie zwei Gemeinden gemeinsam Verantwortung für die ärztliche Versorgung übernehmen und ein kommunales MVZ als langfristige Versorgungsstruktur aufbauen können.
Offizielle MVZ-Website: www.mvz-nws.de
